Magdeburger Jazztage – JETZT 30.4.2026

Datum
Thu
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30
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04
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26
Beginn
20:00
Uhr
Ort
Eintritt
35.00
Eintritt
Eintritt frei
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Karten
35.00

Der Eröffnungsabend im Gesellschaftshaus

Magdeburger Jazztage – JETZT

Altmann-Dillmann-Bark - "New Sacred Music"

[DE] Warnfried Altmann (sax)

[DE] Marvin Dillmann (perc, dgdo)

[DE] Daniel Bark (p)

Drei herausragende Musiker, drei künstlerische Wege, drei musikalische Gefährten: Warnfried Altmann (Tenor- & Sopransaxophon), Marvin Dillmann (Didgeridoo & Perkussion) und Daniel Bark (Piano) erschaffen gemeinsam eine einzigartige Klangwelt – archaisch und mitreißend, meditativ und zeitlos zugleich – Musik, die durch ihre Emotionalität unmittelbar berührt.

Die Musiker öffnen einen Raum für eine respektvolle, künstlerische Begegnung von Melodie und Rhythmus, von Klang und Stille – eine Einladung an das Publikum, mit Herz und Ohr einzutauchen in den Moment.

Aus Jazz, Improvisation ,Klassik und Weltmusik und inspiriert durch die mystischen Traditionen verschiedener Religionen, frei im Geist, in gemeinsamer Hingabe, entsteht eine Neue Sakrale Musik.

 


Warnfried Altmann (Schwerin) ist in der Jazz und freien Musik-Szene der ehemaligen DDR seit Jahrzehnten eine feste Instanz. Er studierte an der Musikhochschule Dresden im Hauptfach Saxophon und arbeitete viele Jahre als Big-Band-Musiker. Seit Anfang der achtziger Jahre spielt er in verschiedenen kammermusikalischen Formationen und komponiert. Zahlreiche Bühnen- und Filmmusiken, Kammermusik und Chorwerke sind seitdem entstanden. Sein Hauptschaffensfeld ist jedoch die Improvisation, die ihn auch immer wieder mit Künstler*innen anderer Bereiche wie Tanz, bildende Kunst, Literatur usw. zusammenführt. Von 1990 bis 2010 hatte er einen Lehrauftrag für Improvisation an der Magdeburger Otto-von-Guericke-Universität.

Marvin Dillmann (Wuppertal) gehört weltweit zu den vielseitigsten Didgeridoospielern. Sein hochenergetisches, perkussives Spiel und sein einfühlsames Gespür für Improvisation eröffnen dem traditionellen Blasinstrument der australischen First Nations neue Perspektiven. Mit großer Offenheit und spiritueller Tiefe sucht Dillmann den Dialog jenseits von Stilgrenzen und ist regelmäßig auf internationalen Bühnen präsent. Seit 2017 begleitet er den indischen Superstar Arijit Singh weltweit auf Tour.


Daniel Bark
(Wuppertal) ist Pianist, Komponist und Improvisator. Seine Musik lebt von lyrischen Melodien, virtuosen Arpeggios und nuancierter Dynamik. Bark verbindet klassische und jazzmusikalische Einflüsse mit großer Experimentierfreude und schafft eindrucksvolle, improvisierte Klanglandschaften. Seit den 1990er Jahren prägt er die Wuppertaler Jazzszene maßgeblich: Als Leiter der Reihe Blue in Green initiierte er das erste Wuppertaler Jazzfestival und förderte zahlreiche Musikerinnen und Musiker der Region. Neben seinen Klavierwerken erkundet er die Verbindung von Musik, Sprache und Informatik.

 

Bild: Jana Turek

Petzold- Bauer - Morgenstern

[DE] Tobias Morgenstern (acc)

[DE] Dietrich Petzold (vln)

[DE] Matthias Bauer (bass)

Petzold – Bauer – Morgenstern spielen eine freie Musik, die sich keiner stilistischen Vorgabe unterordnet. Die drei Musiker greifen auf ihre jeweils eigenen Ausdrucksformen zurück und treten gemeinsam in einen musikalischen Dialog. Jeder von ihnen bringt seine künstlerisch-musikalische Herkunft ein und bezieht sich dabei auf seine persönlichen Wurzeln. Da diese aus unterschiedlichen Genres stammen, entsteht eine besondere Mischung.

Es ist eine Art Melange, die sich aus im Moment (ad hoc) frei Erfundenem ebenso speist wie aus vertrauten Patterns, Sounds und Rhythmen und daraus eine sich ständig wandelnde Struktur formt. Die Formen entwickeln sich unmittelbar und ohne vorherige Absprache. Alles bleibt ein fortlaufender Austausch verschiedenster musikalischer Einflüsse, dessen Verlauf ebenso offen ist wie sein mögliches Ende.

Was die drei verbindet, ist ihre Art des Hörens: auf Strukturen, Klänge, Rhythmen und Formen – und vor allem auf den Umgang mit Intensität in jedem einzelnen Moment. So wirkt die Musik des Trios häufig wie aus einem Guss. Stille und dichteste Klangmassen gehen ineinander über. Mehrere Tempi verschmelzen zu einem einzigen Fluss. Konkrete melodische Phrasen lösen sich auf und münden schließlich in einen freitonalen Klangkosmos.

Eine Musik des Augenblicks – lebendig, offen und stets im Wandel.

Bild: Bettina Homeyer

Tobias Morgenstern ist Akkordeonist, Komponist, Arrangeur und Produzent. Er studierte Akkordeon und Komposition an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar und unterrichtete dort sowie später an der Berliner Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Improvisation, Musiktheorie und Akkordeon. Als Gründer der Gruppe „L’art de Passage“ und Initiator zahlreicher internationaler Projekte bewegt er sich stilistisch zwischen improvisierter Musik, Weltmusik, Theater- und Kammermusik. Über 80 CD-Produktionen und Konzertreisen durch Europa, Russland, Nordamerika und den Nahen Osten prägen seine Laufbahn. 1998 gründete er das Theater am Rand im Oderbruch. Sein kompositorisches Werk umfasst Instrumental-, Bühnen- und Filmmusik sowie sinfonische Werke für Akkordeon und Orchester. Für seine Arbeit erhielt er zahlreiche Preise und Auszeichnungen.

Dietrich Petzold (*1954) ist Geiger, Bratscher und Komponist. Nach einer klassischen Ausbildung in Eisenach und Weimar arbeitet er seit 1975 freiberuflich als Solist und Ensemblemusiker in unterschiedlichsten Besetzungen zwischen improvisierter Musik, zeitgenössischer Kammermusik und Theater. Er musizierte u. a. mit Künstlern wie Zülfü Livaneli, Maria Farantouri, Mikis Theodorakis, Butch Morris, Chris Jarrett und Wu Wei. Neben zahlreichen LP- und CD-Produktionen entstanden seit den 1980er Jahren viele Kompositionen für Theater, Film, Fernsehen sowie rund 40 Hörspielmusiken für deutsche und internationale Sender. Als Tonregisseur und Produzent betreut er zudem Rundfunk- und Studioproduktionen. Seit 2010 ist er regelmäßig als Komponist und Musiker am Staatstheater Cottbus tätig.

Matthias Bauer ist Kontrabassist, Improvisator und Komponist aus Berlin. Sein künstlerischer Schwerpunkt liegt auf Neuer Musik und frei improvisierter Musik. Er verfügt über ein umfangreiches Repertoire an Solowerken für Kontrabass und arbeitet regelmäßig mit Berliner Ensembles für zeitgenössische Musik. Als Improvisator spielte er mit zahlreichen international renommierten Musikerinnen und Musikern und war in verschiedenen Ensembles aktiv. Ein besonderes Feld seiner Arbeit ist sein Solo für Kontrabass und Stimme. Bauer komponiert zudem für unterschiedliche Besetzungen sowie für Tanz und Theater. Konzertauftritte führten ihn zu internationalen Festivals wie Maerzmusik Berlin, Wien Modern, der Biennale Venedig, Konfrontationen Nickelsdorf und dem Total Music Meeting Berlin. Seine Diskografie umfasst zahlreiche Produktionen im Bereich improvisierter und zeitgenössischer Musik.

(Änderungen vorbehalten)

Magdeburger Jazztage – JETZT

30. April bis 3. Mai 2026

im Forum Gestaltung und Gesellschaftshaus Magdeburg

Line-up:

Donnerstag,30.04. 2026, 20.00 Uhr

IM GESELLSCHAFTSHAUS

Altmann-Dillmann-Bark - New Sacred Music [DE]

Petzold - Bauer - Morgenstern [DE]

Freitag,01.05.2026, 20.00 Uhr

IM FORUM GESTALTUNG

KIND – Kontrolliert Entgleiste Kammermusik [DE, AU, IR, BR]

Mike Parker Trio [US, PL]

Samstag,02.05.2026, 20.00 Uhr

IM GESELLSCHAFTSHAUS

Trio Ivoire [DE, ABJ]

Julia Hülsmann Oktett [DE, AO, NO]

Sonntag,03.05.2026, 20.00 Uhr

IM GESELLSCHAFTSHAUS

Jacques Schwarz-Bart - Harlem Suite [US, FR]

Ort

Gesellschaftshaus Magdeburg

Schönebecker Str. 129 . 39104 Magdeburg

Logo Gesellschaftshaus Magdeburg, Quadtrat unterbrochen mit Kreisen aus verschiedenen Punkten

Einlass

19.00 Uhr

Tickets

Festivalticket

110 EUR | stark limitiert

Tagesticket (VVK)

35,00 Euro | 25,00 Euro (ermäßigt)

Tagesticket (AK)

40,00 Euro | 30,00 Euro (ermäßigt)

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