[US, FR] Jacques Schwarz-Bart (sax)
[FR] Cynthia Abraham (voc)
[FR] Carl Henri Morisset (p)
[US] Reggie Washington (bass)
[FR] Dylan Choisi (dr)
The Harlem Suite erzählt von einem Kindheitstraum: von der kleinen Insel Guadeloupe nach New York zu kommen und Jazzmusiker zu werden. Die Stücke und Arrangements entstanden, um die einzelnen Schritte dieser zugleich riskanten und erfüllenden Reise zu würdigen – einer Reise, die Jacques Schwarz-Bart vor über zwanzig Jahren nach Harlem, diesen ikonischen Teil New Yorks, geführt hat.
Die Kompositionen spiegeln die musikalische Erfahrung wider, die er durch die Zusammenarbeit mit einigen der bedeutendsten Musiker unserer Zeit gewinnen konnte: den warmen Klang und die makellose Phrasierung von Roy Hargrove, die visionären Grooves und die besondere Intensität von D’Angelo sowie Meshell Ndegeocellos Gespür für Geheimnis und Poesie.
Viele der Stücke sind von der harten sozialen Realität inspiriert, die sich im oft marginalisierten Leben der People of Color in urbanen Räumen zeigt. Gleichzeitig zollen sie Harlem als historischem Ausgangspunkt mehrerer musikalischer Revolutionen Tribut.
Im Unterschied zu vielen seiner früheren Arbeiten ist dieses Werk nicht in afrokaribischen Grooves verwurzelt. Dennoch prägen polyrhythmische Strukturen im Dialog mit lyrischen Melodien die Musik, während sie zugleich die Ästhetik des modernen amerikanischen Jazz aufgreift – einschließlich seiner jüngeren Verbindung von Hip-Hop-Grooves und Improvisation. Mit The Harlem Suite entwirft Schwarz-Bart ein modernes, farbenreiches Klangbild und bleibt zugleich der afrikanischen Tradition verpflichtet, Musik als Quelle von Heilung und spiritueller Erhebung zu verstehen.
„The Harlem Suite ist die konsequente Fortsetzung eines Werks, das mit dem Leben selbst verschmilzt: engagiert, spirituell – und nun auf dem Gipfel der großen Schöpfer des Jazz und der karibischen Musik angekommen.“
Le Monde
„The Harlem Suite ist eine Reise aus heiteren und melancholischen Stücken, aus lebhaften und klagenden Melodien, in der der Autor einmal mehr seine besondere Fähigkeit zeigt, einen Dialog zwischen persönlicher Erfahrung und einer viel zu selten beleuchteten sozial-historischen Realität herzustellen.“
Politis
Jacques Schwarz-Bart, geboren in Guadeloupe, zählt zu den prägenden Saxophonisten der internationalen Jazzszene. Bekannt wurde er durch seine Zusammenarbeit mit Künstlern wie Roy Hargrove, D’Angelo, Meshell Ndegeocello, Danilo Pérez und Chucho Valdés. Als Mitglied von Roy Hargroves RH Factor wirkte er an der Entstehung des Neo-Soul und des modernen Jazz mit. Zugleich entwickelte er eigene stilprägende Projekte wie Gwoka Jazz und Voodoo Jazz, in denen er Jazz mit afrokaribischen Rhythmen und spirituellen Traditionen verbindet.
Ursprünglich arbeitete Schwarz-Bart nach einem Studium an Sciences Po Paris im französischen Senat, bevor er sich ganz der Musik widmete und am Berklee College of Music studierte. Seine kraftvolle Klangsprache, seine melodisch geprägten Kompositionen und sein weiter stilistischer Horizont machten ihn zu einem international gefragten Bandleader. Seit 2016 unterrichtet er zudem am Berklee College of Music in Boston.
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Jacques Schwarz-Bart - Harlem Suite [US, FR]
