Nach dem Erfolg ihres gefeierten Albums „Voyages“ – das von Kritikern auf beiden Seiten des Atlantiks hochgelobt wurde – begeistert das Julie Sassoon Quartet das Publikum in bedeutenden Jazzclubs und renommierten Konzertsälen in ganz Europa und Großbritannien. Ausverkaufte Auftritte beim London Jazz Festival und in der Hamburger Elbphilharmonie zeugen von der Präsenz und der internationalen Anerkennung des Quartetts.
Im Mittelpunkt dieses Ensembles steht die Pianistin und Komponistin Julie Sassoon, eine Künstlerin, die ihr Publikum auf eine einzigartige musikalische Reise mitnimmt. Ihre Klangwelt ist eine mitreißende Mischung aus lyrischer Schönheit und kraftvoller Abstraktion, voller unerwarteter Wendungen, Geheimnisse und emotionaler Tiefe.
Kürzlich wurde Sassoon als eine von nur fünf Künstlerinnen in die engere Auswahl für den renommierten Jazzpreis Berlin 2026 aufgenommen und erntet weiterhin internationale Anerkennung für ihre unverwechselbare künstlerische Stimme. „Voyages“ – das gefeierte Album des Quartetts – wurde zu Recht für den Deutschen Schallplattenkritikerpreis nominiert, was die Originalität und Kunstfertigkeit der Band widerspiegelt.
Die Kompositionen atmen einen freien Geist, der keine Angst vor dem ungewohnten, vor dem Ungehörten zeigt...
Jörg Konrad JAZZPODIUM
Julie Sassoon, deren Spiel gerne mit Keith Jarretts legendärem Köln Concert verglichen wird, oszilliert zwischen Komposition und Improvisation: aus fein gewirkten, facettenreichen Klangclustern von hohem assoziativ imaginativem Ausdruck, gebunden und offen zugleich, entsteht eine flirrend schwebende Musik, die sowohl meditative Ruhe als auch nervöse Unruhe zu vermitteln vermag. Fragile Zartheit kontrastiert mit kraftvollem Ausdruck.
In ihrem Quartett, das stilistische Grenzen etwa von Jazz und Minimal souverän überwindet, hat Julie Sassoon drei Mitmusiker gefunden, die diese Qualitäten und ihre Impulse sensibel aufnehmen, weiterführen, erweitern und kontrastieren. Das auf Kompositionen beruhende musikalische Konzept eröffnet zudem neue Räume für Dialoge und Soli, in denen die einzelnen Musiker, alle versiert durch vielfältige Zusammenarbeiten in unterschiedlichen Genres, Raum für Eigenes erhalten.
Lothar Ohlmeier (sax, clar) fügt der Musik neben einer kongenialen Begleitung in seinen Soli kräftige Impulse hinzu, deren entschiedene Entschlossenheit den zuweilen schwebenden Sound mit festen Pfeilern stützt. Meinrad Kneer am Kontrabass verleiht den Kompositionen eine dunkle, warme Grundierung, zupft, streicht und schlägt und steuert sowohl ein zurückhaltend solides rhythmisches Korsett als auch ganz eigenständige klanglich-melodische Eskapaden bei. Rudi Fischerlehner gehört zu den Schlagwerkern, die das traditionelle Drum-Konzept von Takt und Rhythmus um ein nervös anmutendes Sound Erzeugen zu erweitern vermögen, was gut mit Sassoons Pianospiel korrespondiert.
(Text: Wolf-Peter Stiftel)
JULIE SASSOON QUARTET | julesassoon
Julie Sassoon | Piano/Komposition
Lothar Ohlmeier | Tenorsaxophon, Bassklarinette
Meinrad Kneer | Kontrabass
Rudi Fischerlehner | Schlagzeug
Eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn
25,00 € | 20,00 € ermäßigt

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